Nord-Nachwuchs beim Schulschach-Landesfinale

Sonntag, 11. März 2018

Unsere Jungspieler eilen von Termin zu Termin: Nach den Verbandsmeisterschaften war nun das Schulschach-Landesfinale an der Reihe. Viele Kinder spielen eben nicht nur im Verein, sondern treten auch in Mannschaftskämpfen ihrer jeweiligen Schule an – so auch am 9. März im Castello in Düsseldorf.

Annika und SwantjeAllen voran natürlich unsere Spitzenspielerinnen Annika Labuda und Swantje Minneken. Zusammen mit Bjarne und Lennart Faber vom OSV 1887 spielten sie bei dem 9-rundigen Turnier in der höchsten Wettkampfklasse (WK II) für das Sophie-Scholl-Gymnasium. Zeitweise kratzten sie sogar an der Spitze, spielten sich bis an Tisch 3 hoch, also unter die besten sechs Mannschaften, ließen zum Ende hin ein wenig nach und belegten den dennoch sehr guten 13. Platz in einem stark besetzten Teilnehmerfeld.

Die Friedrich-Ebert-Realschule war vor allem zahlenmäßig stark vertreten: Stolze fünf Mannschaften gingen an den Start, davon zwei reine Mädchen-Teams. Gerade die Mädchen spielten sehr gut mit. Vereinsspielerin Gina Emmerich führte an Brett 1 ihr starkes Team zu einem respektablen 12. Platz in der Damenkonkurrenz. Als Ersatzspielerin mit dabei auch "Küken" Helen Borghoff, die ebenfalls seit kurzem Mitglied in unserer Schachabteilung ist.

JasonGinas Bruder Jason Emmerich, der neulich erst mit einem wichtigen Sieg in der Kreisliga geglänzt hatte, spielte im 2. Team der FER und durfte mit seiner Mannschaft in der WK III ran. Leider war die im Vorfeld angekündigte Wettkampfklasse HRS für Haupt-, Real- und Gesamtschulen bis zur 10. Jahrgangsstufe ersatzlos gestrichen worden. Stattdessen fanden sich die Realschüler zwischen gymnasialen Vereinsmannschaften wieder und mussten um jeden kleinen Punkt kämpfen. Jasons Team schnitt am Ende gar nicht so schlecht ab: Platz 30 bei mehr als 40 Teams in einer Wettkampfklasse, für die man eigentlich gar nicht qualifiziert war.

Marco SchwinningÄhnlich schwer hatte es Team 1 der FER in der WK II. Die Mannschaft um Vereinsspieler Noah Segat hielt dem großen Druck der Konkurrenz stand und belegte einen guten 23. Platz im Mittelfeld bei nur drei Niederlagen in neun Spielen – eine wirklich starke Leistung, wenn man bedenkt, dass fast alle anderen Mannschaften komplett aus Vereinsspielern bestanden.

Leider nicht teilnehmen konnte unser jüngster Neuzugang Julian Tepper – die Röteln machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Dafür trafen wir zwei unserer derzeitigen Gastspieler in Düsseldorf an: Ennio Nigrelli und Maximilian Piche.

Bleibt zu hoffen, dass im Sog einer solchen Schulschach-Veranstaltung einige weitere Kinder den Weg in den Verein finden. Viele gute Ansätze gab es bereits, und von gezielter Aufbauarbeit im Verein würden nicht nur die einzelnen Spielerinnen und Spieler profitieren, sondern letztlich auch die Schulen. Sterkrade-Nord jedenfalls war mit Schach-Jugendwart und Talentscout Marco Schwinning vor Ort.