Nikolauslauf am Schachbrett

Dienstag, 24. Dezember 2019

Von Marco Schwinning

Am letzten Trainingsabend vor Weihnachten beglückte uns Spielleiter Mark Schocke mit einem ganz besonderen Geschenk. Während andere Vereine bei gemütlichen Weihnachstfeiern zur Ruhe kommen, wurden die Nordler mit einer Turniersimultan-Challenge noch einmal so richtig um die Bretter gejagt.

Beim Turniersimultan tritt im Prinzip jeder gegen jeden an – allerdings gleichzeitig, sodass jeder Teilnehmer mehrere Partien parallel spielt. Das erfordert neben den üblichen Schach-Skills vor allem die Fähigkeit, schnell von einer Stellung auf die andere umzuschalten, und so ganz nebenbei kann eine gute Beinarbeit natürlich auch nicht schaden.

TurniersimultanUm den logistischen Aufwand einigermaßen im Rahmen zu halten, wurde das 15-köpfige Teilnehmerfeld (der Autor dieser Zeilen wusste sich geschickt zu drücken) in vier Gruppen mit vier bzw. drei Spielern unterteilt, gespielt wurde jeweils an sechs bzw. drei Brettern mit Hin- und Rückrunde.

Die Gruppensieger traten danach noch in einer Entscheidungsrunde gegeneinander an: Markus und Annika Labuda, Torsten Kohnert und Reinhard Gebauer. Dabei blieben Torsten und Reinhard weitgehend chancenclos gegen die geballte Labuda-Familienpower. Am Ende sicherte sich Markus mit 2,5 Punkten den 1. Platz vor Tochter Annika mit 2 Punkten.

Eine tolle Tunieridee, die den Spielern alles abverlangte, das zähe Schachblut in Wallung brachte und dabei für Spaß und Unterhaltung sorgte. Da durften sich schon am Vorheiligabend alle als Gewinner fühlen – jetzt können die Feiertage kommen!