Unglückliches Unentschieden zum Saisonauftakt der 5. Mannschaft


Anfangs dachte ich an ein Déjà-vu. Das letzte Spiel der vergangenen Saison fand in Gelsenkirchen-Buer statt, das erste der aktuellen ebenfalls. Weiterhin hat erneut eine Spielerin des Teams das Spiellokal nicht gefunden und musste „eingefangen“ werden. Dazu fehlte erneut das 1. Brett der Gegner. Das war es aber auch an Parallelen.


Antonietta an Brett 8 einigte sich in ruhiger Stellung recht schnell auf ein Remis … also 1,5 :0,5. Dann „opferte“ mein Gegner an Brett 4 in eigentlich ausgeglichener Stellung einen Turm gegen einen Bauern – ich sah das Unglück zurecht als unabwendbar und strich die Segel (1,5:1,5).


Gyulay an Brett 7 spielte souverän und konnte uns scheinbar ohne Mühe wieder mit 2,5:1,5 in Führung bringen. Ulrich zeigte, dass er beim Endspieltraining aufgepasst hat, und wickelte ein Endspiel Turm gegen Läufer sicher in in einen ganzen Punkt ab. Also 3,5:1,5. Rudolf verspielte einen scheinbaren Stellungsvorteil und eine Springergabel liess auch ihm keine Chance mehr 3,5:2,5.


Nun blieben noch Annika an Brett 2 und Christian an 3. Annika einigte sich auf Remis (es drehte sich alles um einen x-fach gedeckten und angegriffenen Zentrumsbauern), also 4:3.

Christian an Brett 3 bot seinem Gegner in leicht besserer, aber materiell ausgeglichener Stellung sofort Remis an, um den 4,5-Sieg klarzumachen. Der Gegner lehnte ab und das Unglück nahm seinen Lauf. Nachdem Christians Turm einen Platz im Zentrum für sich beanspruchte, sah es eigentlich ganz gut aus. Als sich wenig später dieser Turm aber völlig selbstlos einfach wegnehmen ließ, scheiterte – trotz tollem Kampf – gegen 19:30 Uhr jede Chance auf einen Mannschaftssieg.


Fazit: DWZ-Vorteil ist nicht alles. Im nächsten Kampf kann es nur besser werden …


Bericht: Dirk Ratzkowski

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