Nichts verlernt in der Corona-Pause

Aktualisiert: Juli 29


Nord 2
Foto (v.l.): Marcell, Dirk, Adam, Frank, Christian, Stefan, Swen, Florian

Der erste Mannschaftskampf nach einer gefühlten Ewigkeit wurde zu einer Demonstration der Sterkrader Coolness. Mit 7:1 wurde die Drittvertretung des Lokalrivalen Schwarz-Weiß Oberhausen standesgemäß zerlegt. Und am Ende freuten sich sogar die Nordler über das Ehrenpünktchen für die Oberhausener – schließlich hat es in letzter Zeit coronabedingt viel zu viele kampflose 8:0 gegeben.


Heute dagegen wurde ehrlich gekämpft. Die Schwarz-Weißen stemmten sich tapfer gegen die Sterkrader Übermacht. Es dauerte immerhin anderthalb Stunden, bis Dirk Wortmann Nord 2 mit 1:0 in Führung brachte und dabei gleich das Zitat des Tages ablieferte: „Manchmal muss man sich nur entwickeln, um zu gewinnen.“


Wenige Minuten später erhöhte Florian Stricker fast unbemerkt auf 2:0. Danach verging allerdings mehr als eine Stunde bis zur nächsten Ergebniskorrektur. Mannschaftsführer Christian Hibbeln nistete sich früh in der Stellung seines Gegners ein, erhöhte nach und nach den Druck und setzte schließlich matt zum 3:0.


Und plötzlich überschlugen sich die Ereignisse. Innerhalb einer Viertelstunde erhöhten Frank Altenburg, Marcell Aulich, Adam Walker und Swen Pröttel cool und souverän auf 7:0.


Nun richteten sich alle Augen auf Brett 5, wo Stefan Horn in der Hoffnung auf besseres Spiel seine Dame gegen zwei Türme getauscht hatte. Leider gelang es ihm nicht, die volle Turm-Power zu entfalten, die Dame des Gegners wurde immer aktiver, und schließlich ging der letzte verbleibende Mannschaftspunkt an die erleicherten Oberhausener.


Unter dem Strich konnten alle mit dem 7:1 zufrieden sein. Schwarz-Weiß wurde für den Mut, überhaupt anzutreten, mit einem wertvollen Punkt belohnt, muss sich allerdings am letzten Spieltag gegen den Tabellenzweiten Horst-Emscher 2 behaupten, um nicht doch noch abzusteigen. Sterkrade-Nord 2 führt weiter die Gruppe 6 der Verbandsbezirksliga mit einem Punkt Vorsprung an und gilt nach wie vor als heißester Aufstiegskandidat – in dieser Form allemal.

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