Rang zwei für Sterkrade-Nord ist aller Ehren wert

Mittwoch, 21. Februar 2018

Nord holt mit Rang zwei in der Regionalliga das beste Ergebnis aller Spielzeiten. Die große Überraschung gelang Nord III gegen den Spitzenreiter.

Der Schlussakt wird zwar noch gespielt, aber die Gesamtbilanz der oberen Badminton-Mannschaften von Sterkrade-Nord steht und sie fällt gut aus. Die Erste hat Rang zwei in der Regionalliga zementiert, das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte.

Die Zweite wird wohl auf dem dritten Platz der Oberliga abschließen, die Dritte beendet eine starke Verbandsliga-Saison voraussichtlich als Zweiter. Am vorletzten Spieltag den bislang verlustpunktfreien Tabellenführer Münster 08 geschlagen zu haben, ist noch einmal ein Zuckerchen oben drauf.

Köln kam arg gebeutelt an

Regionalliga: Die Hinrundenpartie bei CfB Köln ging in engen Spielen 6:2 an die Nordler, jetzt gab es in eigener Halle ein haushohes 6:2. Denn die Kölner baten Samstagmorgen um Verlegung der Partie, da fünf von sechs Akteuren angeschlagen seien. Das ließ sich zum Bedauern der Nordler in der Kürze der Zeit nicht mehr einrichten. Marius Wefers: „Das ist eine sympathische Mannschaft, aber es war leider zu spät. Wir haben uns bei ihnen entschuldigt.“

So gingen alle drei Einzel gegen malade Domstädter an die Nordler. Markus Hennes/Marius Wefers sowie Tobias Schröer/Niclas Kirchgeßner kannten das Siegesgefühl bereits, für Leona Michalski/Marie Schweitzer hingegen war es der erste Saisonerfolg. Julien Gupta und Jan Thiele, in ihren Doppeleinsätzen schon schlapp am Start, gaben ihre Einzel auf.

Abschlussfeier wird nachgeholt

Wefers holte einen weiteren Zähler gegen den immerhin fitten Rouven Schleifer. Schweitzer unterlag der guten Verena Venhaus, das gemischte Doppel holten dann Kirchgeßner/Michalski.

Auf Nord-Seite fehlte der grippekranke Benny Tzschoppe, weswegen die eigentlich geplante Saisonabschlussfeier abgesagt und wohl auf den Abend nach dem letzten Spiel am 11. März in Hohenlimburg verlegt wird.

Oberliga: Die Zweite erwischte ein gebrauchtes Wochenende, denn sie ging grippegeschwächt ins Rennen. Simon Reinhardt stand im Doppel mit David Merz sowie im Einzel neben sich, beide Spiele wurden aufgegeben. Mirco Achzenick/Steffen Triebsees holten den Zähler im zweiten Herrendoppel, Jana Sommer/Nina Krebs hingegen mussten gratulieren Achzenick gewann zwar das erste Einzel, doch wie gesagt Reinhardt, Merz an 2 sowie Sabrina Becker zogen den Kürzeren. Knackpunkt zum 4:4 wäre das Damendoppel zuvor gewesen, so aber kam der Gewinn im Mixed von Triebsees/Sommer zu spät.

Morgens um 11 Uhr in Bielefeld

Danach war Abschlussfeier und am Tag danach stand um 11 Uhr der Auftritt bei Eintracht Bielefeld an. Dem bisher punktlosen Schlusslicht gestattete eine etwas zerknitterte Zweite, die zudem in der Aufstellung der Dritten spielte, den ersten Punktgewinn der Saison zum 4:4.

Patrick Tillack/Mirco Janßen, Becker/Sommer im DD sowie Becker im DE und Dave Eberhard/Sommer brachten ihre Partien nach Hause. Der Rest war nicht doll, aber letztlich egal. Wefers: „4:4 ist in Ordnung.“

Verbandsliga: Wefers staunte: „Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet.“ Nach dem 1:7 in der Hinrunde drehte die Dritte der Schmachtendorfer gegen den bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter Münster 08 mit 7:1 das Ergebnis in heimischer Halle komplett um. Die Münsteraner traten ohne ihren Spitzenspieler Jan Helmchen an und rückten jeweils eine Position höher. Wefers: „Das gab den Ausschlag.“

Nord III überraschte alle

Das stachelte den Ehrgeiz der Gastgeber an und die zeigten eine ihrer besten Saisonleitungen gegen den Meister. Janßen/Tillack gaben zwar in drei Sätzen ab, doch Hendrik Heckmann/Simon Staats, Janina Tzschoppe/Kathrin Roemer, Janßen, Heckmann, Staats, Anna Rogall sowie das gemischte Doppel mit Tillack/Roemer schwangen sich zu einer Gala-Darbietung jeweils in zwei Sätzen auf.

 

www.nrz.de